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  9. April 2009

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4/1979 (40)
Offener Aufruhr
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Heft 4/1979
Heft 4/1979

Ludas Matyi erfährt von Leutnant Adolar von Altentrott die weitere Geschichte des Regiments Kraxelberg-Jodelfingen.
Während die gesamte Bewachung von drei ungarischen Mädels zu einer Weinprobe eingeladen wurde, raubten die Kuruzen die Regimentskasse. Nun kann die Truppe unter Califax' Führung die Verpflegung nicht mehr bezahlen. Der vermeintliche Erbprinz gibt den Tagesbefehl aus, künftig fürs Essen zu arbeiten. Eine Meuterei unter den Offizieren führt zu Plünderungen im Dorf, worauf wiederum die Kuruzen überraschend eingreifen. Sie nehmen den Soldaten die geraubten Lebensmittel wieder ab.
Califax hat nun wieder die Kontrolle über das Regiment, das nun in einer Schlucht Stellung bezieht...

Bemerkenswertes:
  • nachgedruckt im Sammelband 10 „Marsch durch Ungarn”
  • eine kleine Spitze gegen die Post fehlt nicht: „Ja , wo blieb Feldwebel Schmidt? Dass er keiner von den besonders Schnellen war, hatte ich schon gemerkt. Im Zivilberuf war er Postbeamter. Da war's kein Wunder.”
  • auch militärische Gepflogenheiten werden erwähnt: „Ja, weißt du Flegel denn nicht, dass du erst ‚bitte vorbeigehen zu dürfen’ zu fragen hast?”
  • vor dem Kuruzenüberfall haben die Soldaten ihre Waffen mit aufgesteckten geplünderten Lebensmitteln selbst unbrauchbar gemacht
  • die Doppelseite in der Mitte schildert eine Idylle des Soldatenlebens bei herrlicher Verpflegung mit den Vorräten im Bauerndorf