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Letzte Aktualisierung:
  11. November 2010

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11/1980 (59)
Der Aufstand
Vor 40 Jahren

Heft 11/1980
Heft 11/1980

Steuerpächter Filoutere ersucht nach der Flucht seiner Nichte Ninon, die den größten Teil der erpressten Steuergroschen mitgehen ließ, den Präfekten Comte de la Gerbier um Hilfe. Während im Dorf die zu Unrecht eingenommenen Steuern zurückgezahlt werden, tritt ein Moritatensänger mit einem Protestlied gegen den König auf, der sich als Spitzel des Präfekten herausstellt. Der erste Angriff der Dragoner wird von den Dorfbewohnern noch zurückgeschlagen, doch als die Soldaten in der Übermacht anrücken, beschließen die Dorfleute, ins Gebirge zu flüchten. Dorthin hatten die Abrafaxe zunächst Ninon in Sicherheit gebracht, so dass sie nun den Weg in die Festung der geflüchteten Bauern zeigen können. Vorher verabschieden sich die Abrafaxe von Pierrots Truppe, die ihre Tournee fortsetzen will.

Bemerkenswertes:
  • nachgedruckt im Sammelband 15 „Aufstand in den Pyrenäen” und unter dem Titel „Der vergebliche Aufstand” im Sammelband „Die Abrafaxe in Frankreich” (1982)
  • der Name des Präfekten (de Lagerbier) ist ein schönes Wortspiel
  • die Moritat des Provokateurs:
    Es gibt 'nen großen Esser, / der löffelt, wie man sieht, / aus einem großen Topfe / mit großem Appetit.
    Der Inhalt diese Topfes / war lange wohlverwahrt, / so an die tausend Jahre / hat man an ihm gespart.
    Mit seinem großen Löffel, / dem Esser fällt's nicht schwer, / ißt er den Topf, den großen, / bald bis zum Grunde leer.
    Wenn er den großen Kessel / ganz ausgelöffelt hat, / müßt ihr ihn wieder füllen, / denn er wird niemals satt!
  • der Präfekt hat manchmal Wortfindungsprobleme:„Du nimmst dir jetzt eine ganze Schwadron von diesen Dings – äh, Dragonern und räumst da gründlich auf! Rücksichtslos und ohne Dings – äh, Pardon!”